Entdecken und erleben Sie Algen!

Seit Jahrmillionen wachsen Algen auf der Erde. Jetzt werden sie wiederentdeckt. Die vegane Szene schwört auf Algen als Powerfood. Die pharmazeutische Industrie findet in Kieselalgen noch unbekannte Stoffe, die z.B. die Krebsbehandlung revolutionieren könnten. In Zukunft könnte sogar ein Kerosinersatz aus den Wunderpflanzen Flugzeuge antreiben!

Am Freitag, 22. April 2016 können Besucher ab 10.00 Uhr den Powerstoff dort erleben, wo er produziert wird. MINT veranstaltet einen Tag der offenen Tür und lädt jeden Interessierten in seinen Showroom (auf dem EUREF Campus in Berlin Schöneberg, Torgauer Straße 12–15 in 10829 Berlin) ein. Der Eintritt ist kostenlos. Jeder Besucher wird mit einem Gratis-Algendrink begrüßt.

Highlights

  • Kostenloser Eintritt
  • Dazu ein kostenloses Begrüßungsgetränk und Fingerfood für jeden Besucher
  • Vortragsreihe rund um das Thema Algen
  • Algenprodukte zum probieren und kennenlernen
  • Algenlabor für Groß und Klein
  • Tombola mit tollen Preisen
  • Demonstration des Hausfassaden-Photobioreaktors
  • Riesen-Memory Spiel
  • After-Work-Party

Programm

10.00 Uhr         Einlass 10.15 Uhr         Begrüßung durch Gunnar Mühlstädt mit dem Algen-Begrüßungsdrink Spiruli 10.30 Uhr         Beginn Vortragsreihe: 10.30 Uhr                 Hello Water: Der Showroom für reines Wasser (Helge Birkelbach, Hello Water Showroom) 11.00 Uhr                 Algen – Die grünen Alleskönner (Dr. Marcella Langer, MINT Engineering GmbH) 11.30 Uhr                 Algen als Lebensmittel (Jörg Ullmann, Roquette Klötze) 12.00 Uhr                 Anwendungsmöglichkeiten für Algen bspw. bei der Beseitigung von Ölhavarien, Kosmetika und Nahrungs(ergänzungs)mittel“                                      (Prof. Dr. rer. nat. Jörg-Uwe Ackermann, HTW Dresden) 12.30 Uhr                 Experimentieren mit Mikroalgen (Prof. Dr. rer. nat. Jörg-Uwe Ackermann, HTW Dresden) 13.00 Uhr                 Vorstellung der 99€ Photobioreaktoren (TU Dresden) 13.30 Uhr                 Warum bauen wir Photobioreaktoren (Gunnar Mühlstädt, MINT Engineering GmbH) 14.00 Uhr                 Die Fassadenanlage am EUREF Campus (Philipp Ruf, GF) 14.30 Uhr                 GBEX ein neuer innovativer Marktplatz für Mikroalgen (Dr. Marcella Langer, MINT Engineering GmbH) 15.30 Uhr         Tombola-Auslosung 16.00 Uhr         Beginn der After Work Party

Was sind eigentlich Algen?

Ob mikroskopisch klein oder großflächig in den Weltmeeren schwimmend: Algen wachsen überall. Man schätzt, dass ca. 500.000 verschiedene Arten existieren. Algen betreiben wie alle Pflanzen Photosynthese: Sie saugen Licht und Kohlendioxid auf und produzieren klimaaktiven Sauerstoff und wertvolle Biomasse. Grundsätzlich wird zwischen Mikro- und Makroalgen unterschieden. In Berlin wachsen Mikroalgen wie Chlorella und Spiruliuna.

Mikroalgen sind Ausgangsstoff vieler wichtiger Substanzen, wie hochwertiges Eiweiß, Kohlenhydrate und Omega-3-Fettsäuren. Die wertvolle Biomasse findet Verwendung in der Pharma-, Nahrungsmittel-, Kosmetik- und Energieindustrie. Schon heute kommen Algen in vielen Produkten vor, die jeder kennt: Lakritzkonfekt, Pudding, Limonaden, Nudeln.

Wo werden Algen produziert?

Zum Beispiel in Berlin-Schöneberg auf dem EUREF-Campus. Seit November vergangenen Jahres läuft der Photobioreaktor an der Fassade von Haus 4–5 im Testbetrieb. Mit den ersten kräftigen Sonnenstrahlen des Frühlings wird der Betreiber, die auf dem Campus ansässige MINT – Microalgae Engineering GmbH, nun erstmals frische Algen-Biomasse ernten können. Das muss gefeiert werden – bei der AlgaViva!

Ich habe eine Frage ...

Schmecken alle Algen nach Fisch? Nein! Wir schicken Ihnen gerne leckere Rezepte zum Ausprobieren. Darf ich meine Kinder mitbringen? Ja, unbedingt! Der Tag der offenen Tür ist für Groß und Klein konzipiert. Ich bin Journalist und möchte über die AlgaViva berichten. Gerne! Kontakten Sie uns! Alle Ihre Fragen werden persönlich beantwortet.

Unsere Unterstützer ...

Eine Veranstaltung wie die AlgaViva ist ohne die Unterstützung von Sponsoren und Partnern nicht möglich. Hier wollen wir uns bedanken für alle, die tatkräftig mitgewirkt haben und an die Zukunft von Algen glauben.